Fohlen- und Jungpferde Schule

Die Fohlen und Jungpferdeschule ist für mich ein ganz wichtiges Thema.

Viele denken sich es ist das Beste für’s Pferd es 3 Jahre wegzustellen und groß werden zu lassen und es dann erst anzureiten.

Fürs Pferd bedeutet das aber totalen Stress, starke plötzliche Belastung auf einen unvorbereiteten Körper und fehlende Konzentration.

Wichtig sind bei der Fohlen- und Jungpferdeschule “Zeit” und “kurze, sich langsam steigende Einheiten”.

Das junge Pferd wird spielerisch darauf hingearbeitet immer länger Konzentrationsphasen zu halten. Weiterhin wird übers Herdenverhalten Sicherheit gegeben und das Pferd immer mehr aufgefordert sich auszubalancieren und Sehnen und Muskulatur werden in Ruhe, auf die spätere fürs Pferdeleben untypische Belastung, vorbereitet.

So können alle jungen Pferde vor dem Anreiten schon in Anlehnung am Zügel korrekt antreten und sich in ein sicheres Vorwärts/ Abwärts dehnen.

Des Weiteren können die Pferde schon mind. sicher im Schultervor und Schulterherein gehen, das eine Gymnastizierung unterm Sattel gewährleistet ist und zur Gesunderhaltung des Pferdes beiträgt.

Junge Pferde die so vorbereitet werden, werden mit Spass und Freunde auf neue Lektionen warten um gefallen zu können. Sie fühlen sich geistig nicht überfordert und tragen Ihren Reiter gerne, da Sie vorher mit genügend Muskeln ausgestattet wurden. Die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd ist bereits sicher und einer tollen Partnerschaft aus dem Sattel steht nichts mehr im Wege.

 

Bruno im Gelassenheitstraining (dt. Kaltblut 9 Monate alt)

Alberto beim Gelassenheitstraining (Haflinger 2 Jahre alt)

Nathalie beim Gelassenheitstraining (dt. Reitpony 3 Jahre alt)

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